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Nützliche Informationen zum Thema Batterien und der Alternative Akkus und Ladetechnik:

Einsatzmöglichkeit und Kosten von Akkus im Vergleich zu Primärbatterien
Batterien sind quer über den Haushalt verteilt, sitzen in jedem zweiten Spielzeug, im Walkman, Discman, Blitzgeräten, Digitalkameras, Gameboys usw. 60 Batterien verbraucht ein Haushalt im Jahresschnitt - diese verursachen Jahr für Jahr ca. 75-80 EUR Kosten. Akkus sind fast immer die intelligentere Lösung! Sie können überall dort eingesetzt werden, wo Batterien im Einsatz sind. Die Kosteneinsparung beim Einsatz von Akkus anstelle normaler Batterien ist enorm. Wer z.B. mit seiner Digitalkamera im Jahr 1.000 Bilder macht, legt für Batterien rund 80 EUR auf den Tisch. Für zwei Batterien kann er einen Akku kaufen, den aber bis zu 1000 mal laden.
Thema Umwelt
Batterien sind die teuerste Energieform überhaupt. Sie verbrauchen zu ihrer Herstellung 50 bis 500 mal mehr Energie als sie bei der Nutzung zur Verfügung stellen. Diese Bilanz kann durch Akkus deutlich verbessert werden. Ein weiterer Nachteil von Batterien kommt hinzu: Sie sind aus physikalischen Gründen nicht recyclebar. Die gängigsten Akkus hingegen, NiCd-Akkus, lassen sich zu 100% recyceln und ihre Rohstoffe können zur Neuproduktion verwendet werden. Das entscheidende Umwelt-Plus von Akkus ihre lange Lebensdauer bleibt jedoch nur erhalten, wenn man sie richtig handhabt. (Quelle: Umweltbundesamt)
Achtung Akku-Killer!
Akkus können unterschiedlich viel Energie aufnehmen. Darum brauchen sie unterschiedliche Ladeströme oder eine entsprechende Überwachung beim Laden. Billigstgeräte oft schon für unter fünf Euro im Handel erhältlich haben meist keinen Verpolschutz. Das heißt: Wer den Akku falsch einlegt, zerstört ihn. Außerdem erkennen diese Geräte oft nicht, welchen Ladestrom der Akku verlangt oder haben keine Ladekontrolle. Im besten Fall laden sie den Akku schlecht, im schlimmsten Fall zerstören sie ihn. Mit solchen Geräten geladene Akkus halten statt bis zu 1000 Ladungen nur 25 50. Solche Lader sind die reinsten Akku-Killer.
Gute Ladegeräte haben grundsätzlich einen Verpolschutz, stellen sich auf die Bedürfnisse des Akkus ein und geben ihm automatisch den richtigen Ladestrom.
Profigeräte laden schnell auch halbvolle Akkus , sparen Zeit und verhindern durch eine Refreshmöglichkeit den bei NiCd-Akkus auftretenden Memory-Effekt. Sie sind absolut bedienerfreundlich und laden auch Akkus, die zu unterschiedlichen Zeiten eingelegt werden. Sie signalisieren, wenn der Akku voll ist und erkennen sogar defekte Akkus. Die Erhaltungsladung gestattet dem Benutzer momentan nicht benötigte Akkus im Ladegerät zu lassen. Dort entladen sie sich nicht und sind sofort betriebsbereit, wenn sie gebraucht werden.
Hinweise im Umgang mit Akkus
Akkus sollten vor Erstgebrauch geladen werden.
Akkus weder verbrennen, kurzschließen oder gewaltsam öffnen.
Grundsätzlich sind beide Akkutypen, ob NiCd-Akku oder NiMH-Akku, verwendbar.
Um den Kapazitätsverlust Memory-Effekt bei NiCd-Akkus zu vermeiden, sollten diese nach ca. 10 Ladezyklen einmal komplett entladen werden.
Die Ladezeit der Akkus ist abhängig von der Nennkapazität der Akkus und der Höhe des Ladestroms. Die Ladezeit eines Akkus lässt sich mit Hilfe folgender Berechnung ermitteln.
Ladezeit (h)= Kapazität des Akkus (mAh) x 1,4 (Ladefaktor)/Ladestrom des Ladegerätes (mA)
Zur Orientierung befindet sich bei guten Ladegeräten eine Ladezeittabelle auf der Geräterückseite, woraus die Ladezeit in Abhängigkeit von Ladestrom und Akku-Kapazität ersichtlich wird.
Kleines Lexikon der Fachbegriffe
Memory-Effekt
Kapazitätsverlust der NiCd-Akkus. Dieses Phänomen kann bei falscher Handhabung sehr schnell dazu führen, dass der Akku nicht mehr in der Lage ist, die volle Kapazität zu speichern bzw. abzugeben. Das hat zur Folge, dass die Akkus bereits nach kurzer Betriebszeit nicht mehr die benötigte Spannung liefern. Der Memory-Effekt tritt dann auf, wenn NiCd-Akkus nur im teilentladenen Zustand aufgeladen werden. Durch Verwendung von Ladegeräten mit Entladefunktion geben Sie dem schnellen Akku-Tod keine Chance. Ergänzend muss erwähnt werden, dass der Memory-Effekt nur bei NiCd-Rundzellen auftritt. Der 9 V-Block ist eine Zusammenschaltung von mehreren Knopfzellen, diese Zellenart kann bauartbedingt keinen Memory-Effekt aufbauen. Aus diesem Grund wird eine Entladung der 9 V-Blöcke überflüssig.
Nenn-Kapazität
Die vom Hersteller angegebene Kapazität eines Akkus (mAh). Je höher die Nennkapazität eines Akkus, um so länger wird die Betriebsdauer des Verbrauchers (z.B. Laufzeit eines Discman mit 600 mAh Akkus 2 Stunden; mit 1500 mAh Akkus 5 Stunden).
Selbstentladung
Kapzitätsverlust eines geladenen Akkus bei einer längeren Lagerung.
Automatische Ladestromanpassung
Durch die Konstruktion der V-förmigen Lademulden und der unterschiedlichen Kontakte am Pluspol wird erreicht, dass jeder Akku den für ihn optimalen Ladestrom erhält.
Erhaltungsladung/ Impuls-Erhaltungsladung
Garantiert, dass geladene Akkus nach Ladeende über einen längeren Zeitraum im Ladegerät verbleiben können ohne überladen zu werden. Den Akkus wird ein geringer Strom zugeführt um der Selbstentladung der Akkus entgegenzuwirken.
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